PTA-Lehranstalt Frankfurt

Stroofstraße 27, Gebäude A 01
65933 Frankfurt am Main

Telefon: 0 69 / 38 03 34-0
Telefax: 0 69 / 38 03 34-11

E-Mail: schule(at)pta-frankfurt.de

Berufsbild

Die PTA-Lehranstalt Frankfurt ist staatlich anerkannte, private Schule für Pharmazeutisch-technische Assistenten.

Der Beruf des Pharmazeutisch-technischen Assistenten, kurz PTA genannt, wurde im Zuge einer Änderung der Ausbildungsordnung für Apotheker im Jahre 1968 geschaffen.

Ausgebildete PTA sind in öffentlichen Apotheken, Krankenhausapotheken, in pharmazeutischen Laboren, bei pharmazeutischen Herstellern, bei Krankenkassen, Kammern und Verbände und in PTA-Schulen tätig.

Bei diesem Beruf handelt es sich um eine anspruchsvolle Tätigkeit, bei der Verantwortungsbewusstsein, Zuverlässigkeit und Einfühlungsvermögen ausgesprochen wichtig sind.

Umfangreiches Fachwissen als Grundlage für Arzneimittelprüfung, Arzneimittelherstellung, Arzneimittelabgabe und Beratung sind in der Ausübung dieses Berufes unumgänglich.

Um all diesen Anforderungen gerecht zu werden, brauchen Sie eine qualifizierte Ausbildung.

In der öffentlichen Apotheke erstreckt sich das Aufgabengebiet einer/s PTA von der Abgabe und Beratung bis zur Prüfung und/oder Herstellung von Arzneimitteln. Hier hat ein/e PTA, ausgerüstet mit dem an der PTA-Schule Frankfurt vermittelten praxisnahen Wissen, hervorragende Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Viele PTAs haben in den vergangenen Jahren diese Herausforderungen angenommen und sind, speziell bei der Abgabe von Arzneimitteln an den Kunden, aus den deutschen Apotheke nicht mehr wegzudenken.

Das Arbeiten am PC ist mittlerweile in allen Apotheken zu einem festen Bestandteil geworden und aus der Apotheke nicht mehr wegzudenken. Spezielle Apothekensoftware erleichtert das Warenmanagement.  Aus diesem Grund wurde in die neue, seit 1998 gültige, Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für PTAs das Fach "Apothekenpraxis einschließlich EDV" aufgenommen.

Neben dem Vollzeitbeschäftigungsverhältnis der PTAs gibt es auch einen großen Teil der angestellten PTAs in Apotheke, die als Teilzeitkräfte eine Anstellung finden. Hier ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf leichter zu verwirklichen.

In Krankenhausapotheken sind PTAs vor allem mit der Herstellung von Arzneimitteln in größerem Umfang und größerer Menge betraut. Sie sind auf den einzelnen Stationen eines Krankenhauses,  auch mit eingebunden in die Kontrolle und Dokumentation der Arzneimittel.

In der Pharmaindustrie bieten sich Arbeitsplätze im Bereich der pharmazeutischen Labors in der Arzneimittelforschung, -entwicklung, -prüfung und -herstellung  sowie in der Dokumentation dieser Bereiche. Auch in medizinisch-wissenschaftlichen Abteilungen  sowie im Apothekenaußendienst arbeiten PTA.

Ebenso ist eine Weiterbildung zur/m Pharmareferentin/en möglich. Pharmareferenten sind Mittler zwischen der Pharmaindustrie und den Ärzten. Dort informieren sie die Ärzte z. B. über Neuentwicklungen und Erkenntnisse aus der Forschung. Die PTA-Ausbildung bietet für diese Aufgabe eine gute Grundlage.

PTAs arbeiten auch in verschiedenen Ämtern der Gesundheitsbehörden, in den Apothekerkammern und -verbänden u.a. in der Verwaltung.

Einige standeseigene Unternehmen bieten darüber hinaus ebenfalls Arbeitsplätze an. So sind z. B. im Zentrallaboratorium Deutscher Apotheker (ZL) PTAs mit Labortätigkeiten betraut.

Im Arzneibüro der Bundesverband Deutscher Apothekerverbände (ABDA) arbeiten PTA an der Arzneimitteldokumentation.

An allen bundesdeutschen PTA-Schulen sind ebenfalls zahlreiche PTA  beschäftigt. Hier sind sie meist für die Vorbereitung und Mitbetreuung der Praktika verantwortlich.

Es sind also vielfältige und interessante Möglichkeiten der Berufsausübung, wobei der Tätigkeit in den öffentlichen Apotheken wohl die größte Bedeutung zukommt.

Um sich einen Überblick über offene Stellen zu verschaffen, finden Sie hier Stellenangebote auf den Seiten des Hessischen Apothekerverbandes HAV.

Hier finden Sie Stellenangebote auf den Seiten der Landesapothekerkammer Hessen.

Bundesweite Stellenangebote finden Sie auf den Seiten der Apothekengewerkschaft ADEXA.